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Haleon und der Wort & Bild Verlag präsentieren eine gemeinsame Befragung zum Thema Prävention.
Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil von Gesundheitsförderung und gesundheitlicher Prävention. Doch die Realität sieht anders aus: Die Deutschen bewegen sich zu wenig. Das zeigt eine neue Umfrage von Haleon zusammen mit dem Wort & Bild Verlag. Weit über die Hälfte der Deutschen sind laut der Befragung nicht regelmäßig körperlich-sportlich aktiv. Die Gründe? Es fehlt an Motivation und passenden Bewegungsmöglichkeiten, auch familiäre und berufliche. Verpflichtungen werden als Ursachen genannt. Aber auch: Schmerzen, die viele Menschen in Deutschland in puncto Bewegung einschränken. Ein Teufelskreis, denn weniger Bewegung bedeutet oft noch stärkere Schmerzen.
Haleon möchte mit der Befragung Gamechanger Prävention auf die große Bedeutung von Bewegung im Alltag für eine wirkungsvolle Gesundheitsförderung und Prävention aufmerksam machen und zu mehr Bewegung ermutigen. Außerdem rückt die Umfrage Apotheken als „Botschafter“ für Prävention in den Vordergrund. Denn die Apotheke vor Ort ist es, die als leicht erreichbarer, vertrauter und einfach zugänglicher Ort für Gesundheitsfragen das Gesundheitssystem entlasten kann.
Nur 1 von 8 Deutschen kennt die vollständigen Vorgaben der WHO sowie die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung hinsichtlich Ausdauer- und Krafttraining.
Nur 1 von 8 Deutschen kennt die vollständigen Vorgaben der WHO sowie die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung hinsichtlich Ausdaueraktivitäten und muskelkräftigenden Übungen. Fast die Hälfte unterschätzt bereits den Umfang der nötigen Ausdaueraktivitäten. Tatsächlich werden mindestens 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche empfohlen.
Wöchentliche Trainingshäufigkeit: Muskelkräftigung
Wöchentliche Trainingshäufigkeit: Muskelkräftigung
| Antwort | Prozent |
| An keinem Tag | 24,9 % |
| An 1 Tag | 14,4 % |
| An 2 Tagen | 22,0 % |
| An 3 Tagen | 18,9 % |
| An 4 Tagen | 7,2 % |
| An 5 Tagen | 5,3 % |
| An 6 Tagen | 2,4 % |
| An allen 7 Tagen | 4,9 % |
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist nicht regelmäßig körperlich-sportlich aktiv. Zudem führen vier von zehn Befragten keine regelmäßigen Übungen zur Muskelkräftigung durch. Und weniger als ein Drittel der Erwachsenen geht täglich mindestens 10 Minuten am Stück zu Fuß (31,1 Prozent).
Die Hauptbarrieren für Bewegung im Alltag
Die Hauptbarrieren für Bewegung im Alltag
| Grund | Frauen | Männer |
| Fehlende Motivation | 34,7 % | 28,6 % |
| Familiäre Verpflichtungen | 30,5 % | 30,8 % |
Körperliche Inaktivität hat vielschichtige Ursachen, die sowohl in den individuellen Lebensumständen als auch in den Rahmenbedingungen vor Ort liegen. Fehlende Motivation und familiäre Verpflichtungen liegen bei beiden Geschlechtern als Hauptgründe ganz eng beieinander. Ferner gibt die Hälfte der Befragten an, dass es keine oder nur wenige Sport- und Bewegungsmöglichkeiten in ihrer direkten Wohnumgebung gibt. Die räumliche Erreichbarkeit bleibt somit ebenfalls ein relevanter Faktor.
Zunahme der körperlichen Inaktivität im Alter
Schmerz als Barriere für körperlich-sportliche Aktivität
Zunahme der körperlichen Inaktivität im Alter
| Altersgruppe | Anteil der körperlichen Aktivität |
| 18- bis 29-Jährige | 55,4 % |
| 55- bis 65-Jährige | 63,5 % |
Schmerz als Barriere für körperlich-sportliche Aktivität
| Altersgruppe | Prozentsatz der Schmerz- oder Beschwerdenfreiheit |
| 18-29 Jahre | 5,4 % |
| 30-44 Jahre | 9,4 % |
| 45-54 Jahre | 11,7 % |
| 55-65 Jahre | 20,6 % |
Die Befragungsergebnisse zeigen, dass die körperliche Aktivität mit zunehmendem Lebensalter abnimmt. Gleichzeitig wird deutlich, dass körperliche Beschwerden wie Schmerzen mit zunehmendem Alter eine immer größere Rolle als Hürde für Bewegung spielen. Ein Teufelskreis: Die Abnahme der körperlichen Aktivität führt dazu, dass sich Muskeln abbauen und Gelenke instabiler werden; dadurch nehmen die Schmerzen weiter zu, was wiederum die Inaktivität verstärkt.
Einfluss von Schmerz auf die tägliche Bewegung
Einfluss von Schmerz auf die tägliche Bewegung
| Grad der Einschränkung im letzten Monat | Anteil |
| Leicht eingeschränkt | 48,9 % |
| Deutlich eingeschränkt | 17,1 % |
| Stark eingeschränkt | 4,1 % |
| Nicht eingeschränkt | 29,9 % |
Ergänzende Daten aus einer eigenen Erhebung zeigen, wie stark Schmerzen die tägliche Bewegung der Menschen in Deutschland beeinträchtigen: 70,1 Prozent der Deutschen wurden im letzten Monat durch Schmerzen in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, davon waren 48,9 Prozent "leicht", 17,1 Prozent "deutlich” und 4,1 Prozent "stark” eingeschränkt.
Eine deutliche Mehrheit (57,5 Prozent) der Befragten kritisiert, dass das deutsche Gesundheitssystem falsch priorisiert: Es wird nach Meinung der Befragten mehr Wert auf die Behandlung von bereits entstandenen Krankheiten gelegt als auf die eigentliche Gesunderhaltung und Prävention.
„Ich finde es sinnvoll, dass Apotheken künftig verstärkt Aufgaben in der Prävention und Gesundheitsförderung übernehmen.“
Für die große Mehrheit der Deutschen ist die Apotheke vor Ort eine leicht erreichbare und einfach zugängliche Anlaufstelle für Gesundheitsfragen.
„Ich würde Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention in meiner Apotheke vor Ort nutzen.“
Mehr als drei Viertel der Bevölkerung befürworten, dass Apotheken künftig verstärkt Aufgaben in der Prävention und Gesundheitsförderung übernehmen, und fast ebenso viele Menschen würden diese Angebote vor Ort aktiv nutzen.
„Ich finde es sinnvoll, dass Apotheken künftig verstärkt Aufgaben in der Prävention und Gesundheitsförderung übernehmen.“
| Antwort | Anteil |
| Stimme zu | 76,2 % |
| Stimme nicht zu | 23,8 % |
Für die große Mehrheit der Deutschen ist die Apotheke vor Ort eine leicht erreichbare und einfach zugängliche Anlaufstelle für Gesundheitsfragen.
„Ich würde Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention in meiner Apotheke vor Ort nutzen.“
| Antwort | Anteil |
| Stimme zu | 72,7 % |
| Stimme nicht zu | 27,3 % |
Für die große Mehrheit der Deutschen ist die Apotheke vor Ort eine leicht erreichbare und einfach zugängliche Anlaufstelle für Gesundheitsfragen.
Die Mehrheit der Befragten kritisiert, dass das deutsche Gesundheitssystem falsch priorisiert: Es wird mehr Wert auf die Behandlung von bereits entstandenen Krankheiten („Reparaturmedizin“) gelegt als auf die eigentliche Gesunderhaltung und Prävention. Zudem überschätzen die Menschen in Deutschland das Budget, das für Prävention bereitgestellt wird, erheblich: Lediglich 11,2 Prozent der Befragten schätzen korrekt ein, dass die gesetzlichen Krankenkassen im Durchschnitt weniger als 1 Euro pro versicherte Person und Monat in die Primärprävention investieren.
Aber auch an anderer Stelle kann angesetzt werden: Nur die Hälfte der Erwachsenen (49,3 Prozent) gibt an, dass in ihrer direkten Wohnumgebung ausreichend Fußwege, Radwege, Grünflächen/Parks, öffentliche Sportanlagen (z. B. Fußballplätze, Basketballplätze, Schwimmbad) oder andere öffentliche Flächen vorhanden sind, die zu aktiver Fortbewegung und/oder körperlich-sportlicher Aktivität anregen. Zudem stehen häufig auch fehlende Motivation sowie familiäre und/oder berufliche Belastungen regelmäßiger Bewegung und körperlicher Aktivität entgegen.
Die vorliegende repräsentative Befragung untersucht das Bewegungsverhalten der Bevölkerung in Deutschland, Barrieren für einen aktiven Lebensstil sowie die Einstellung zu Prävention im Gesundheitssystem. Ein Kernfokus liegt auf der Apotheke vor Ort: Es wird analysiert, inwieweit diese als niederschwellige Anlaufstelle für Gesundheitsförderung und Schmerzbehandlung akzeptiert ist. Befragt wurden im Mai 2026 knapp 1.000 Personen (992) in Deutschland im Alter von 18-65 Jahren.
Haleon möchte mit der Befragung auf die große Bedeutung von Bewegung im Alltag für eine wirkungsvolle Prävention aufmerksam machen und zu mehr Bewegung ermutigen. Ein weiteres Ziel der Umfrage ist es aufzuzeigen, wie Apotheken das Gesundheitssystem (z. B. durch vermiedene Arztbesuche) entlasten können und ob eine höhere Investitionsbereitschaft in Prävention durch Krankenkassen von der Bevölkerung gewünscht wird.
Die Bewegungsempfehlungen beziehen sich direkt auf die offiziellen, evidenzbasierten Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie auf die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung.
Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an:
presse.dach@haleon.com